Pierre Solages

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Ausstellung Pierre Soulages im prestigiösen Gropius Bau von Anfang Oktober 2010 bis Mitte Januar 2011

Gute Gründe für einen Winter auf Mallorca

Oft stellt sich die Frage, ob das Sommerparadies Mallorca auch noch im Winter für einen Urlaub geeignet ist. Eine einfache eindeutige Antwort gibt es da nicht, denn viel hängt von den Interessen des Urlaubers ab. Reist man mit der Familie? Ist Baden wichtig? Bestehen kulturelle Interessen? Möchte man Land und Leute kennenlernen? Wir versuchen im Folgenden, einige gute Gründe für einen Winter auf Mallorca zusammenzutragen, und freuen uns über jeden Kommentar, um diese Liste zu verbessern.

  1. Die Temperaturen.
    Einen Winter gibt es auch auf Mallorca, Georges Sand und Frederic Chopin wussten das. Und der Winter kann mitunter kalt und feucht werden. Aber er ist nicht mit dem deutschen Winter zu vergleichen. Schnee gibt es fast nie, und eine Woche schlechtes Wetter ist eher selten. Gespickt ist der Winter mit wunderschön hellen Sonnentagen, die die Dimensionen der Landschaft unterstreichen und hervorheben.
  2. Die Kultur
    Gerade in den Wintermonaten lebt die Insel wieder auf. Nach den heissen Sommermonaten, in denen sich die Bevölkerung in ihren verdunkelten Häusern zurückzieht, geht jetzt das normale Leben weiter. Jetzt ist es angenehm, die Insel zu erkunden und an kulturellen Aktivitäten für die Einheimischen teilzunehmen – denn Mallorca lebt ja nicht nur vom Tourismus. Kulturell gesehen ist man ausserdem auf Mallorca besser aufgehoben als auf den oft empfohlenen Kanaren; Palma ist eine „normale“ Stadt, die nicht vom Tourismus lebt und sich auch im Winter entfaltet. Vermeiden sollte mn allerdings (wie ja auch im Sommer) die Touristenhochburgen  der Küste, im Winter gänzlich verwaist – was allerdings auch wieder einen gewissen „Tod in Venedig“ Charme hat.
  3. Die Landschaft
    Nach den trockenen Sommermonaten lebt das Land wieder auf und wird grün. Besonders Fotografen und Naturliebhaber freuen sich, an sonnigen Tagen ist eine Wanderung durch das duftende Land sehr schön. Empfehlenswert ist der ruhige Nordosten  der Insel, aber auch Gegend rund um Valdemossa, das Bergland der Tramuntana, die kleineren Orte im Landesinneren oder Formentor.
  4. Die Unterkunft
    Die Hotels der Küste sind grösstenteils geschlossen, was auch gut so ist. Wenn Sie nicht einen Stadturlaub in Palma machen wollen (die Stadt hat man wohl in 3 Tagen erlebt), sind Sie besser in einem Ferienhaus aufgehoben, das aber wintertauglich sein sollte, wie das Ferienhaus Alzinar. Hier helfen z.B. zwei Kamine und die Zentralheizung, sich abends wohl zu fühlen.

Gentrifizierung in Friedrichshain

Die Kiezreporter schreiben in ihrem Blog im Artikel zum Thema Gentrifizierung, dass die Gentrifizierung in Berlin Mitte ständig voranschreitet und damit das Kiez gefährdet wird… zumindest werden Mitte und Prenzlauer Berg so, wie wir sie lieb gewonnen haben, bald nicht mehr existieren.

Friedrichshain macht seit einigen Jahren einen vergleichbaren Prozess durch. Wurde das Kiez Anfang der 2000er noch von Studenten und jungen Familien bevölkert und das Gesicht der Strassen dadurch geprägt, merkt man seit einigen Jahren, dass sich auch hier alles ändert, und nicht unbedingt zum Guten.

Die alten, teilweise mit viel Liebe hergerichteten Mercedes oder Amischlitten, die verbeulten und zerkratzten Opel und Ford aus längst vergangenen Zeiten, die Kastenwagen und ausrangierten Militärtransporter, weichen immer mehr den teuren Standardmarken, neuen, langweiligen, schwarz lackierten Modellen, deren Eigentümer mit Argusaugen darauf achten, dass bloss kein Kratzer an den Lack kommt.

Die Wohnungen werden von gut situierten Freiberuflern aufgekauft und teilweise auch selbst bewohnt. Der Einfallsreichtum der ersten Cafés, wie der eines Elefanten (direkt am Boxhagener Platz, leider schon verschwunden), weicht den Ablegern aus dem Prenzlauer Berg, die nicht unbedingt neue Ideen mit sich bringen.

Der Kunstbereich weist noch viel Einfallsreichtum auf, und wenn man mal in den Prenzlberg fährt, merkt man, dass der Prozess dort schon viel weiter vorangeschritten ist. Vielleicht ist irgendwann der Moment erreicht, wo alle Gentrifizierer untergekommen sind.