Gute Gründe für einen Winter auf Mallorca

Oft stellt sich die Frage, ob das Sommerparadies Mallorca auch noch im Winter für einen Urlaub geeignet ist. Eine einfache eindeutige Antwort gibt es da nicht, denn viel hängt von den Interessen des Urlaubers ab. Reist man mit der Familie? Ist Baden wichtig? Bestehen kulturelle Interessen? Möchte man Land und Leute kennenlernen? Wir versuchen im Folgenden, einige gute Gründe für einen Winter auf Mallorca zusammenzutragen, und freuen uns über jeden Kommentar, um diese Liste zu verbessern.

  1. Die Temperaturen.
    Einen Winter gibt es auch auf Mallorca, Georges Sand und Frederic Chopin wussten das. Und der Winter kann mitunter kalt und feucht werden. Aber er ist nicht mit dem deutschen Winter zu vergleichen. Schnee gibt es fast nie, und eine Woche schlechtes Wetter ist eher selten. Gespickt ist der Winter mit wunderschön hellen Sonnentagen, die die Dimensionen der Landschaft unterstreichen und hervorheben.
  2. Die Kultur
    Gerade in den Wintermonaten lebt die Insel wieder auf. Nach den heissen Sommermonaten, in denen sich die Bevölkerung in ihren verdunkelten Häusern zurückzieht, geht jetzt das normale Leben weiter. Jetzt ist es angenehm, die Insel zu erkunden und an kulturellen Aktivitäten für die Einheimischen teilzunehmen – denn Mallorca lebt ja nicht nur vom Tourismus. Kulturell gesehen ist man ausserdem auf Mallorca besser aufgehoben als auf den oft empfohlenen Kanaren; Palma ist eine „normale“ Stadt, die nicht vom Tourismus lebt und sich auch im Winter entfaltet. Vermeiden sollte mn allerdings (wie ja auch im Sommer) die Touristenhochburgen  der Küste, im Winter gänzlich verwaist – was allerdings auch wieder einen gewissen „Tod in Venedig“ Charme hat.
  3. Die Landschaft
    Nach den trockenen Sommermonaten lebt das Land wieder auf und wird grün. Besonders Fotografen und Naturliebhaber freuen sich, an sonnigen Tagen ist eine Wanderung durch das duftende Land sehr schön. Empfehlenswert ist der ruhige Nordosten  der Insel, aber auch Gegend rund um Valdemossa, das Bergland der Tramuntana, die kleineren Orte im Landesinneren oder Formentor.
  4. Die Unterkunft
    Die Hotels der Küste sind grösstenteils geschlossen, was auch gut so ist. Wenn Sie nicht einen Stadturlaub in Palma machen wollen (die Stadt hat man wohl in 3 Tagen erlebt), sind Sie besser in einem Ferienhaus aufgehoben, das aber wintertauglich sein sollte, wie das Ferienhaus Alzinar. Hier helfen z.B. zwei Kamine und die Zentralheizung, sich abends wohl zu fühlen.

4 Gründe für ein Ferienhaus im Landesinneren von Mallorca

Nehmen wir einmal an, Sie sind sich der Vorzüge eines Ferienhauses gegenüber eines Hotels bewusst und haben sich für diese Art entschieden, Ihren Urlaub mit der Familie oder Freunden zu verbringen. Jetzt stellt sich die Frage: ein Ferienhaus an der Küste oder im Landesinneren? Hier versuchen wir Ihnen, einige Gründe für ein Haus im Landesinneren zu geben. Die Entscheidung liegt aber wie immer bei Ihnen selbst. Und sollten Sie sich schliesslich für ein Landhaus im Inneren der Insel entscheiden, haben wir natürlich auch schon unseren Vorschlag: das Ferienhaus Alzinar der Familie Strunk.

  1. Häuser im Landesinneren sind oft schöne alte Landhäuser, die vor Kurzem rundum renoviert wurden. Häuser an der Küste sind oft Bauten aus den 60er und 70er Jahren. Landhäuser gab es an der Küste weniger, wegen einer Ironie der Geschichte: die produktiven Ländereien im Landesinneren erbten die ältesten Söhne, die wertlosen Grundstücke am salzigen Meer bekamen die jüngeren, die dementsprechend auch keine Mittel hatten, schöne Steinhäuser zu errichten. Jetzt sind die Erben der jüngeren die Reichen, auf deren Boden die Hotels stehen.
  2. Im Landesinneren hat man noch mehr Platz, die Hauser reihen sich nicht eng aneinander. Zu jedem Landhaus gehört eine Finca, ein mehr oder weniger grosses Grundstück, das Sie zusammen mit dem Haus nutzen können. An der Küste fühlt man sich eben ein wenig mehr wie im Reihenhaus.
  3. Im Landesinneren haben die Dörfer ihren Charakter bewahrt und sind nicht touristisch überrannt.
  4. Vom Landesinneren aus erreichen Sie einfacher den Rest der Insel. Das bedeutet, dass Sie zwar das Auto zum Strand nehmen müssen (aber an der Küste wahrscheinlich auch), aber auch mehr Auswahl haben. Von Artà aus z.B. erreichen Sie in 15 Minuten zahlreiche wunderschöne Strände: Sa Duaia, Cala Torta, Colonia de San Pere, S’Estanyol und Son Serra de Marina, die Cala Mesquida und auch die Strände von Cala Ratjada und Capdepera, Canyamel und Cala Millor.