Goldcar – Neue Vertragsbedingungen

War Goldcar bis vor kurzem noch der preiswerteste Anbieter am Flughafen und zugleich der transparenteste, hat sich das leider in den letzten Monaten geändert. Neue Bedingungen führen dazu, dass man sehr genau prüfen muss, dass man nicht unerwünschte Leistungen verkauft bekommt, wie zum Beispiel eine Vollkaskoversicherung, die nicht jeder Fahrer benötigt – schließlich ist Mallorca nicht Neapel, und 15 Euro am Tag für einen Ford Fiesta wären ja immerhin auf ein Jahr hochgerechnet 5500€. Da bekommt man ja schon fast einen neuen Ford Fiesta!

Das Oscar Font Swing Trio in Barcelona

Heute, Freitag der 7 Oktober 2011, ist das Swing Trio von Oscar Font in der Nasa orlandI aufgetrwten. Klassischer Jazz, gut aufgelegte Musiker, an einem warmen Herbstabend, begleitet von Broetchen mit Bratwufst, Wein und Sekt. Eine gelungene Aufführung.

Neues DDR-Restaurant am Dom?

Ein neues altes restaurant soll in der unmittelbaren Nähe zum Dom aufgemacht haben, dort wird traditionelles DDR-Essen serviert. Hämisch kommentiert eine amerikanische Bloggerin die Nachricht: zu DDR-Zeiten wollte und konnte doch niemand, der kein Westgeld hatte, in DDR-Restaurants essen, und sie setzt dies gleich mit dem normalen Essen der DDR-Bürger. Was ich mir so nicht vorstellen kann. Mehr Info dazu unter Food and Communism

Air Berlin und die Brötchen

Bis 2009 gab Air Berlin auf der Route Barcelona – Palma de Mallorca Brötchen an alle Fluggäste aus. Die Brötchen waren eigentlich nichts Besonderes – einfach nur eine Schrippe mit etwas Butter und ein paar Stücken Wurst drauf. Dazu gab es eine kleine Flasche Wasser in einer Tüte. Aber das hörte irgendwann auf und die Brötchen wurden durch ungesunde, fette Kekse mit künstlichen Geschmack ersetzt.
Bis dahin ist unsere Familie immer gerne mit Air Berlin geflogen, auch wenn es im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften etwas teurer war. Ab diesem Augenblick aber merkten wir dann, dass es sich nicht mehr so richtig lohnte, mit Air Berlin zu fliegen und so buchen wir jetzt beim billigsten Anbieter. Schade drum.

Lychen mit der Bahn

fuer einen tagesausflug eignen sich viele ortschaften um berlin herum. eine der schoeneren ziele ist lychen, gelegen in der uckermark. man erreicht die stadt 9ohne auto0 mit der bahn. dafuer eignet sich ein normales ticket, um die 10 euro, oder, wenn man in der gruppe faehrt, ein berlin brandenburg ticket, mit dem bis zu 5 personen reisen. abfahrt vom suedkreuz oder hauptbahnhof, den man gut vom ostbahnhof erreicht.die fahrt geht zunaechst nach fuerstenwalde an der havel, danach geht es mit dem bus weiter nach lychen. dort kann man am ufer der zahlreichen seen spazieren oder sich ein kanu oder sogar ein floss mieten.

Tipps für die Miete eines Ferienhauses

1. Überprüfen Sie, ob im Ferienhaus Platz für alle ist. Manche Angebote sind als 4 + 2 gekennzeichnet, was bedeutet, dass 4 Personen ein Bett haben und 2 auf der Couch schlafen.
2. Man sollte genau abchecken, wo der Schlüssel abgeholt wird, und wen man im Problemfall anrufen kann. Geben Sie dem Vermieter auch Ihre Handynummer.
3. Werden Nebenleistungen extra bezahlt, und ist dies auf der Webseite klar angegeben? In Italien zahlt man für die Klimaanlage oft extra, aber das steht in kleiner Schrift am Ende der Seite.
4. Überprüfen Sie, was für Geräte vorhanden sind: Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Kaffeemaschine, Haartrockner, Bügeleisen…
5. Werden Handtücher und Bettwäsche gestellt?
6. Eine Reiserücktrittversicherung ist immer angebracht, aber Achtung: bei willkürlichem Rücktritt übernimmt keine Versicherung den Schaden. Es muss schon einer der aufgelisteten Gründe vorliegen.
7. Relevante Defekte sofort melden.
8. Buchen Sie in der Nebensaison. Flüge und Wohnung sind oft bedeutend preiswerter.

Restaurant Il Ritrovo


  • Das „Il Ritrovo“ ist wohl einer der leckersten Italiener der Stadt, eventuell zusammen mit seinem Bruder, dem Il Casolare in Kreuzberg. Leckere grosse Pizzen, dünn und saftig, nicht so dick mit Mozzarella belegt wie in Neapel (da triefen die Pizzen ja, so feucht -aber auch schmackhaft- wie sie sind), aber grosszügig mit dem, was man bestellt hat.
  • Das Lokal ist einfach und spartanisch eingerichtet, die Wände sind gelb gestrichen und mit Graffitti übersät. Tische und Stúhe gehören der einfachen Machart an, die Decken sind löchrig wie noch nicht einmal im armen Süden – und natürlich fast alle kariert. Das Besteck kommt in einem Papiertütchen zusammen mit der Serviette und hält längerem Druck nicht wirklich stand, die Messer schneiden aber perfekt die Pizzen.
  • Die Bedienung ist eher als neutral einzustufen; Kellner und Kellnerinnen sind meiner Erfahrung nach ausnahmslos Italiener, die Deutsch fast perfekt aber wie Italiener Deutsch im Film sprechen – und es sind immer wieder andere. Ich frage mich, wo die alle herkommen, wo sie dieses Deutsch lernen. Es ist ein kleines Rätsel, wie eben auch das der verbrannten Pizzen, das das Il Ritrovo so liebenswert macht.
  • Die verbrannten PIzzen: viel istd arüber gebloggt worden. Ich rate, sie einfach höflich zurückgehen zu lassen – wenn sie denn wirklich verbrannt sind, denn etwas Schwarz muss man ja von einem Steinofen erwarten und gehört auch zum Geschmack.
  • Probiert auch einmal die anderen Gerichte, die Nicht-Pizzen: da scheint der echte Italiener im Il Ritrovo durch. Kleinere Speisen aus dem Ofen mit Beilagen, die man sich einmal ausdenken muss.
  • Bis auf die Restaurants in Italien, in Neapel, Mailand und Rom, kann ich mich nicht erinnern, so echt italienisch gegessen zu haben.