Das Café Playa an der Costa de los Pinos

An dem kleinen aber schönen Strand der Costa de los Pinos, ganz in der Nähe von dem Dorf Son Servera, befindet sich direkt am Strand und nur 20 m vom Meer entfernt die Strandbar Playa. Dieses unprätentiöse Restaurant, ganz in Weiß gehalten, ist ständig voll besetzt. Gefühl für das Restaurant von einem Italiener mit umfangreichen Bauch der sich liebevoll und teils überschwänglich um seine teils ausländischen, teils mallorquinischen Gäste kümmert. Das Essen ist einfach gehalten, die Qualität jedoch sehr gut. Es gibt vollständige Sandwiches, Käse- und Schinkenplatten, gegrillten Fisch und gegrilltes Fleisch, und nachmittags auch Mandelkuchen mit Mandeleis und Sahnehaube, und ausgezeichneten Kaffee. Lieben lernt man das Lokal wegen der Stimmung. Die Mischung aus spanischen Gästen und Deutschen Ferienhausbewohnern ist locker leicht und lustig. Zusammengehalten wird diese Mischung aus Öl und Wasser vom Wirt und seiner englischen Frau. Die Bar ist einen Besuch wert.

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4 Gründe für ein Ferienhaus im Landesinneren von Mallorca

Nehmen wir einmal an, Sie sind sich der Vorzüge eines Ferienhauses gegenüber eines Hotels bewusst und haben sich für diese Art entschieden, Ihren Urlaub mit der Familie oder Freunden zu verbringen. Jetzt stellt sich die Frage: ein Ferienhaus an der Küste oder im Landesinneren? Hier versuchen wir Ihnen, einige Gründe für ein Haus im Landesinneren zu geben. Die Entscheidung liegt aber wie immer bei Ihnen selbst. Und sollten Sie sich schliesslich für ein Landhaus im Inneren der Insel entscheiden, haben wir natürlich auch schon unseren Vorschlag: das Ferienhaus Alzinar der Familie Strunk.

  1. Häuser im Landesinneren sind oft schöne alte Landhäuser, die vor Kurzem rundum renoviert wurden. Häuser an der Küste sind oft Bauten aus den 60er und 70er Jahren. Landhäuser gab es an der Küste weniger, wegen einer Ironie der Geschichte: die produktiven Ländereien im Landesinneren erbten die ältesten Söhne, die wertlosen Grundstücke am salzigen Meer bekamen die jüngeren, die dementsprechend auch keine Mittel hatten, schöne Steinhäuser zu errichten. Jetzt sind die Erben der jüngeren die Reichen, auf deren Boden die Hotels stehen.
  2. Im Landesinneren hat man noch mehr Platz, die Hauser reihen sich nicht eng aneinander. Zu jedem Landhaus gehört eine Finca, ein mehr oder weniger grosses Grundstück, das Sie zusammen mit dem Haus nutzen können. An der Küste fühlt man sich eben ein wenig mehr wie im Reihenhaus.
  3. Im Landesinneren haben die Dörfer ihren Charakter bewahrt und sind nicht touristisch überrannt.
  4. Vom Landesinneren aus erreichen Sie einfacher den Rest der Insel. Das bedeutet, dass Sie zwar das Auto zum Strand nehmen müssen (aber an der Küste wahrscheinlich auch), aber auch mehr Auswahl haben. Von Artà aus z.B. erreichen Sie in 15 Minuten zahlreiche wunderschöne Strände: Sa Duaia, Cala Torta, Colonia de San Pere, S’Estanyol und Son Serra de Marina, die Cala Mesquida und auch die Strände von Cala Ratjada und Capdepera, Canyamel und Cala Millor.

Die Badestelle von Canyamel

In der grossen Bucht von Canyamel, 15 Minuten von dem Ferienhaus Alzinar entfernt, befindet sich ein weiter Strand. Der uns hier aber nicht interessiert. Schoener ist die in den Felsen eingelassene Badestelle im rechten Teil der Bucht. Dort finden sich alltaeglich nur wenige Badefreunde ein, die mal den Sand der

Straende hinter sich lassen wollen und von den Felsenplattformen ins tiefe Wasser springen.

Dank der in die Felsen eingelassenen Leitern kommt man zum Glueck auch wieder raus.
Eine wahrlich zu empfehlende Badestelle.

Wir danken http://www.las-islas-reisen.de für die Bilder.

Colonia de Sant Pere

Unweit von Artà, in Richtung C’an Picafort und Alcúdia, befindet sich die letzte Ortschaft, die dem Kreis Artà angehört, die Colònia de Sant Pere. Ursprünglich handelte es sich um eine Siedlung, die von betuchteren Bürgern des Dorfes Artà als Sommerrefugium genutzt wurde. Hier an der Bucht von Alcúdia weht immer ein Wind, und wenn es auch nur der thermische Wind des Nachmittags ist, der frischere Luft vom offenen Meer Richtung Landesinnere zieht (die tagsüber aufgewärmten Luftmassen über dem Land steigen als warme Luft auf, die relativ kalte Luft vom Meer muss deren platz einnehmen). Damals, das war Mitte des letzten Jahrhunderts, fuhren diejenigen, die es sich leisten konnten, in den heissen Juli- und Augusttagen an diesen malerischen Ort.

Mit der Zeit hat er sich natürlich geändert, aber eine kleine schöne Bucht, umgeben von alten Strandhäusern, ist ihm geblieben. Hier können die Kinder im flachen Wasser spielen, und selber ist man mal wieder von der Landschaft Mallorcas überwältigt.

Auch für Abends ist die Colonia ein lohnenswerter Ausflugsziel, dank mehrerer Restaurants direkt an der Uferpromenade.