Weihnachten in Berlin

Weihnachten ist in den meisten Großstädten etwas ganz besonderes. Es ändert sich die Beleuchtung von Strassen und Schaufenstern und die Menschenmassen, die sich abends durch die Einkaufsstrassen bewegen, haben auch ganz andere Eigenschaften als sonst. Einerseits geht das Gehetzte normaler Arbeitstage unter, die Menschen sind auf der Suche nach Geschenken und schlendern mehr als zu gehen. Es ist kein klares Ziel vorgegeben, und das äussert sich in der körperlichen Bewegung. Auch scheint alles etwas leiser zu sein, obwohl teilweise von Musik begleitet. Insgesamt ergibt sich oft ein etwas gespenstischer aber zugleich anziehender Eindruck.
Dies ist vielleicht der Eindruck, der vielen Städten gemeinsam ist. Daneben hat aber jede Stadt ihren eigenen Weihnachtscharakter. Berlin ist da keine Ausnahme.
In Berlin (wie in den meisten deutschen Städten) überwiegt der Charakter der Weihnachtsmarktes. Hier aber noch angereichert durch die vielen Gäste, die zu dieser Jahreszeit die Stadt besuchen.
Der bedeutendste Weihnachtsmarkt ist der vom Alexanderplatz, der sich über die Freifläche vor und hinter der Galeria Kaufhof bis hin zum Roten Rathaus erstreckt. Ein Besuch dort lohnt sich, dauert aber auch ein paar Stunden.
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Schulfest Costa i Llobera in Sarria, Barcelona

Schulfeste in Katalonien lehnen sich stark an die kulturelle Umgebung der Stadt oder des Dorfes an. So findet man auch im Schulferst der Schule Costa i Llobera, im Stadtteil Sarria von Barcelona, zahlreiche Elemente der Volkskultur: die Stelzenläufer, die im Allgemeinen die Riesen (Gegants) auf ihren Umzügen durch die Strassen der Altstadt begleiten. Die Castellers, Türmebauer, die akrobatisch menschliche Türme bauen und hier in der Schule mit zwei, maximal drei Etagen aufwarten. Die Stocktänzer. Hinzu kommen Kuchenverkäufer – die für den Klassenausflug nach Menorca sammeln und selbstgebackene Kuchen unter das Publikum bringen. Und abschliessend die Teufel, die als solche verkleidet mit zischenden Feuerwerkskörpern durchs Publikum laufen und für den typisch mediterranen Flair sorgen.
Dabei treffen sich Eltern, quatschen miteinander, schauen sich die Aufführungen der Kinder nicht an, denn die sind ja relativ langweilig, und essen anschliessend zusammen.
Und das wars, um mehr zu berichten, muss man irgendeinen Grund finden, sich für solch ein soziales Ereignis zu begeistern.

Die Festes de Sarria in Barcelona

Volksfeste haben so ihre ganz eigene Dynamik. Sie ändern ihre Grundzüge von einem Land 7und Kulturkreis zum anderen. Deutsche Volksfeste wollen sich nur schwer mit spanischen vergleichen lassen (obwohl die Grundzüge des Ausbrechens aus dem Alltag natürlich vorhanden sind, man lese anthropologische Abhandlungen darüber). Und innerhalb Spaniens gibt es dann auch wieder grosse Unterschiede.
Selbst innerhalb einer Stadt sind diese zu verzeichnen. Das grösste Fest in Barcelona ist das der Merce, das es für die ganze Stadt gedacht ist, nicht nur für einen Stadteil. Das führt zu einem sehr offiziellen Charakter, der mir persönlich missfällt. Zu viele Politiker beim Umzug und auf den Balkonen. Ich ziehe den intimen Charakter der feiern von Gracia und sarria vor, da trten Politiker in den Hintergrund und erscheinen auf einmal Personen, die man täglich sieht und plötzlich ihre ansonsten verdeckten Interessen zeigen: die Organisatoren von Schahturnieren, die Feuerteufel der Umzüge, die Erbauer menschlicher Türme. Wo der anonyme Bankangestellt zum Nachbarn wird, der das Tischtennisturnier ausrichtet.