Die Buchbox im Boxhagener Kiez

Auf der Grünberger Strasse, fast schon am Boxhagener Platz, wird es plötzlich eng auf dem Bürgersteig. Große Buchboxen voller Sonderangeboten, von Diogenes, von Piper, füllen die Kisten. Ständer mit Postkarten zum Thema Berlin, Friedrichshain, Streetart und Film zwingen Radfahrer zum Absteigen, Fussgänger zum höflichen Vorbeilassen. Logisch ist die Enge auf der Strasse, denn die Buchbox der Grünberger Strasse hat es in sich und schickt einen Grossteil davon zu Öffnungszeiten auf die Strasse.
Dazu gehört eine gute Portion an aktuellen Stadtführern sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache (was auch unseren unvorbereiteten Gästen der Ferienwohnungen Am Boxi gut aus der Klemme hilft), viel aktuelle und aktuellste Literatur aus Deutschland und dem angloamerikanischen Sprachraum und zudem eine Ecke mit schönen Texten für Kinder und Jugendliche. Zum Anfanng des Schuljahres kommen dann ebenfalls noch die Schulbücher hinzu. Die werden aber, wie jedes andere im berliner Zentrallager vorhandene Buch, in weniger als 24 Stunden herbeigeschafft – da kommt selbst Amazon nicht mit.
Aber für die Verantwortlichen der Buchbox ist das noch lange nicht alles. Hinzu kommt eine Kundenkarte, mit der man nach 10 gekauften Büchern 1 Buch kostenlos bekommt. Und die zahlreichen Lesungen mit neuen und aktuellen Autoren, die an der Fotowand verewigt sind und sich gerne und ausführlich mit den Zuhörern unterhalten.
Die Buchbox, eine freundliche Kiezbuchhandlung fast direkt am Boxhagener Platz, die wir allen gerne empfehlen.

Weihnachten in Berlin

Weihnachten ist in den meisten Großstädten etwas ganz besonderes. Es ändert sich die Beleuchtung von Strassen und Schaufenstern und die Menschenmassen, die sich abends durch die Einkaufsstrassen bewegen, haben auch ganz andere Eigenschaften als sonst. Einerseits geht das Gehetzte normaler Arbeitstage unter, die Menschen sind auf der Suche nach Geschenken und schlendern mehr als zu gehen. Es ist kein klares Ziel vorgegeben, und das äussert sich in der körperlichen Bewegung. Auch scheint alles etwas leiser zu sein, obwohl teilweise von Musik begleitet. Insgesamt ergibt sich oft ein etwas gespenstischer aber zugleich anziehender Eindruck.
Dies ist vielleicht der Eindruck, der vielen Städten gemeinsam ist. Daneben hat aber jede Stadt ihren eigenen Weihnachtscharakter. Berlin ist da keine Ausnahme.
In Berlin (wie in den meisten deutschen Städten) überwiegt der Charakter der Weihnachtsmarktes. Hier aber noch angereichert durch die vielen Gäste, die zu dieser Jahreszeit die Stadt besuchen.
Der bedeutendste Weihnachtsmarkt ist der vom Alexanderplatz, der sich über die Freifläche vor und hinter der Galeria Kaufhof bis hin zum Roten Rathaus erstreckt. Ein Besuch dort lohnt sich, dauert aber auch ein paar Stunden.
Und wenn Sie noch eine Wohnung suchen, versuchen Sie es doch auch einmal in Friedrichshain. Die Ferienwohnungen Am Boxi haben immer interessante Angebote.

Boxi-Kiosk

Der Boxi Kiosk direkt an der Ecke Grünberger Strasse – Gärtnerstrasse versorgt Spaetkaeufer mit vielen Dingen, leider jedoch nicht mit allem, was man sich wuenschen koennte. Der Hauptakzent liegt auf Bier (Sie finden hier alle wichtigen Berliner Biere und zudem noch eine gute Auswahl nationaler und internationaler Brauereien), der Nebenakzent auf Wein. Ein paar Spirituosen sind auch dabei. In einem Nebenraum findet man dann noch Lebensmittel aus dem bekannten LIDL- und Aldisortiment: Plätzchen, Kartoffelchips, Grundnahrungsmittel wie Reise und Nudeln, Säfte, Joghurt, Butter, Wasser, Toilettenpapier. Das wars dann aber auch schon.
Die Preise liegen so 5 bis 10 Prozent über denen der Konkurrenz in den Nebenstraßen. Dafür lohnt es sich schon mal, 20 Schritte weiter zu gehen, was aber nur wenige tun. Wer’s hat, der hat’s. Ist ja auch schön und angenehm im Boxi Kiosk, und die Öffnungszeiten überbietet so leicht keiner.

Das Casa Orlandai in Sarrià, Barcelona

image

Das Casa Orlandai ist ein Haus der Vereine im Stadtviertel Sarrià. Hier treffen sich lokale Vereine, die groesstenteils ökologisch ausgerichtet sind, aber auch mit kulturellem Schwerpunkt. Dazu gehört ein Leserzirkel in englische Sprache und ein Speilclub in deutscher Sprache. An den „Spielsamstagen“ treffen sich Kinder mit deutschsprachigem Hintergrund entweder in einem der Vereinsräume oder auf der Terrasse des Casa Orlandai und spielen in deutscher Sprache, unter Anleitung einer der Eltern. Die anderen Plaudern währenddessen im Café.

Gentrifizierung in Friedrichshain

Die Kiezreporter schreiben in ihrem Blog im Artikel zum Thema Gentrifizierung, dass die Gentrifizierung in Berlin Mitte ständig voranschreitet und damit das Kiez gefährdet wird… zumindest werden Mitte und Prenzlauer Berg so, wie wir sie lieb gewonnen haben, bald nicht mehr existieren.

Friedrichshain macht seit einigen Jahren einen vergleichbaren Prozess durch. Wurde das Kiez Anfang der 2000er noch von Studenten und jungen Familien bevölkert und das Gesicht der Strassen dadurch geprägt, merkt man seit einigen Jahren, dass sich auch hier alles ändert, und nicht unbedingt zum Guten.

Die alten, teilweise mit viel Liebe hergerichteten Mercedes oder Amischlitten, die verbeulten und zerkratzten Opel und Ford aus längst vergangenen Zeiten, die Kastenwagen und ausrangierten Militärtransporter, weichen immer mehr den teuren Standardmarken, neuen, langweiligen, schwarz lackierten Modellen, deren Eigentümer mit Argusaugen darauf achten, dass bloss kein Kratzer an den Lack kommt.

Die Wohnungen werden von gut situierten Freiberuflern aufgekauft und teilweise auch selbst bewohnt. Der Einfallsreichtum der ersten Cafés, wie der eines Elefanten (direkt am Boxhagener Platz, leider schon verschwunden), weicht den Ablegern aus dem Prenzlauer Berg, die nicht unbedingt neue Ideen mit sich bringen.

Der Kunstbereich weist noch viel Einfallsreichtum auf, und wenn man mal in den Prenzlberg fährt, merkt man, dass der Prozess dort schon viel weiter vorangeschritten ist. Vielleicht ist irgendwann der Moment erreicht, wo alle Gentrifizierer untergekommen sind.

Die Wasserschlacht Friedrichshain-Kreuzberg

Zunächst unregelmässig, jetzt fast jedes Jahr, findet sie statt, die Wasserschlacht auf der Oberbaumbrücke, in der Friedrichshainer gegen kreuzberger mit stinkendem Gemüse, glitschiger Mehlpampe und allerlei friedlichen selbst erfundenen Waffen gegeneinander antreten. Es handelt sich dabei um ein umgekehrters Tauziehen: die Gegenpartei muss zurückgedrängt werden. Der Kampf kann sich über mehrere Stunden erstrecken und ist definitiv nichts für Menschen unter 16.  Gute Info dazu hier: http://www.dasberlinblog.de/wasserschlacht-2010-in-berlin-friedrichshain-vs-kreuzberg.html

Flughafen Schönefeld: Lebensmittel

Sobald Sie im Terminal vom Flughafen Schönefeld angelangt sind, erwarten Sie beachtliche Preise für Getränke und Brötchen. Holen Sie sich lieber vorher etwas beim Bäcker gegenüber von der Ferienwohnung (schräg gegenüber in der Gärtnerstrasse) und lassen Sie sich die Brötchen gut einpacken. Und wenn Sie das aus Zeitmangel unterlassen haben, aber mit der S-Bahn fahren, können Sie sich immer noch in der Gleisunterführung Brötchen, Kaffe, Brezeln usw zu vernünftigen Preisen kaufen. Im Terminal dagegen fühlen sich selbst diejenigen überfallen, die nicht auf Ihr Portemonnaie achten müssen.

Lisboa am Boxi

Das Lisboa hat kurz vor dem Sommer 2010 geöffnet, gehört aber schon jetzt zu den guten kleinen Cafés. Und mit Café meine ich auch Kaffee: dickflüssig und aromatisch, teilweise vielleicht etwas zu viel Wasser, aber das hängt ja bekanntermassen mit dem Geschmack des Kaffeetrinkers zusammen. Gute Musik. Sehr empfehlenswert und wirklich nur wenige Schritte von der Ferienwohnung entfernt.2010-08-17-145513.jpg