Wie stellt man Hitler aus?

Der britische Anthropologe Daniel Miller stellt in seinem Buch „Der Trost der Dinge“ Menschen anhand der Objekte, die sie umgeben, vor. Der Mensch, der sich scheut, von sich selber zu sprechen, öffnet sich, nach seinem Hund befragt oder seinen Lieblingbüchern oder seinem neuen Handy. Durch diese Objekte definiert er sich und findet zu sich selbst.
Einen vergleicghbaren Ansatz wählt der Kurator der Ausstellung „Hitler und die Deutschen. Volksgemeinschaft und Verbrechen“, die derzeit im Deutschen Historischen Museum in Berlin gezeigt wird und noch bis zum 6. Februar 2011 zu sehen ist. Auf die Frage nach Hitler wird mit Objekten geantwortet, die einerseits den Personenkult widerspiegel, andererseits aber auch tief in das Leben der Menschen damals greifen. Spielkarten mit seinem Bild wurden in nicht nbur von Soldaten, sondern auch Familien benutzt und lassen uns so erkennen, welches alltägliche Gewicht Hitler in der Gesellsachaft hatte. Es ist als ob wir in Zukunft auf die Fussballweltmeisterschaft in Südafrika anhand der damit verbundenen Werbeobjekte zurückschauten -wobei Werbung damals nicht vergleichbar ist mit Werbung heute- und dementsprechend die Vielfalt der Objekte angsterzeugend erkennen lässt, dass Hitler wohl doch gesellschaftlich tiefer verankert war als uns lieb ist.

Pierre Solages

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Ausstellung Pierre Soulages im prestigiösen Gropius Bau von Anfang Oktober 2010 bis Mitte Januar 2011

Das Museu Monestir de Pedralbes in Sarria.Barcelona

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Abgeschieden in Sarria, im bergnahen Teil von Pedralbes, befindet sich das Museu Monestir de Pedralbes. Es handel sich dabei um ein ehemaliges Klarissenkloster mit angeschlossener Kirche, das weiterhin als Kloster funktioniert, aber auch als den städtischen Museen zugeordnetes Museum. Im Museumsteil sind beachtenswerte Schreine und Gemälde aus den Jahunderten zwischen 1400 und 1900 zu sehen.
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Das Kloster kann man bequem mit der U-Bahn bis nach „Reina Elisenda“ erreichen oder mit dem Doppeldeckerbus Bus Turistic von der Plaça Catalunya aus.
Für Kinder gibt es zumindest auf Katalanisch hilfreiche Veröffentlichungen zur Geschichte des Gebäudeensembles.

Martha Liebermann und Enkelin in der Liebermann Villa am Wannsee

Martha LiebermannIn der Liebermann Villa am Wannsee gibt es noch bis zum 09. November die Ausstellung „Martha Liebermann und Enkelin“ zu sehen. Zur Austellung an sich kann ich wenig sagen, das ich selber wohl nicht die Möglichkeit haben werde, sie zu sehen, dafür kann ich aber um so wärmer die Besichtigung des Hauses empfehlen. Man nehme sich etwas Zeit für den Blumengarten hinter dem Haus (in dem faktisch der jetzige Eingang liegt), etwas viel zusätzliche Zeit für die Besichtigung des Hauses, vor allem natürlich des 1. OG, wo sich das Werk Liebermanns befindet und zahlreiche Erklärungen die Einteilung des Haues zu Zeiten des Malers darstellen. Und schliesslich eine gemütliche Zeit für die Gartenanlage zum See hin. Das Café im Erdgeschoss war leider nicht so empfehlenswert, aber vielleicht hat es sich ja geändert. Ud ergattern Sie einen Sitzplatz in der rekonstruierten Laube, um an dem gemächlichen Treiben  auf dem See teil zu haben.

15. September 2010 – 09. November 2010
Liebermann-Villa am Wannsee
Martha Liebermann und Enkelinhttp://www.liebermann-villa.de
Colomierstraße 3
14109 Berlin Steglitz-Zehlendorf

„Friedliche Revolution“

Bis zum 3. Oktober 2010 auf dem Alexanderplatz, neben der Weltzeituhr, ist die Ausstellung Friedliche Revolution zu sehen. Ausschliesslich aus der Perspektive der offiziellen Geschichtsschreibung zeigt sie den Wandel von DDR zu BRD.

Frida Kahlo

Zwischen dem 30. April und dem 09. August findet im Martin Gropius Bau die Ausstellung zum Werk der mexikanischen Künstlerin statt. Mehr Information unter http://www.berlin.de/tickets/ausstellungen/frida_kahlo/index.php. Die passende Unterkunft finden Sie bei den Ferienwohnungen Berlin Am Boxi.