Tipps für die Miete eines Ferienhauses

1. Überprüfen Sie, ob im Ferienhaus Platz für alle ist. Manche Angebote sind als 4 + 2 gekennzeichnet, was bedeutet, dass 4 Personen ein Bett haben und 2 auf der Couch schlafen.
2. Man sollte genau abchecken, wo der Schlüssel abgeholt wird, und wen man im Problemfall anrufen kann. Geben Sie dem Vermieter auch Ihre Handynummer.
3. Werden Nebenleistungen extra bezahlt, und ist dies auf der Webseite klar angegeben? In Italien zahlt man für die Klimaanlage oft extra, aber das steht in kleiner Schrift am Ende der Seite.
4. Überprüfen Sie, was für Geräte vorhanden sind: Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Kaffeemaschine, Haartrockner, Bügeleisen…
5. Werden Handtücher und Bettwäsche gestellt?
6. Eine Reiserücktrittversicherung ist immer angebracht, aber Achtung: bei willkürlichem Rücktritt übernimmt keine Versicherung den Schaden. Es muss schon einer der aufgelisteten Gründe vorliegen.
7. Relevante Defekte sofort melden.
8. Buchen Sie in der Nebensaison. Flüge und Wohnung sind oft bedeutend preiswerter.

Restaurant Il Ritrovo


  • Das „Il Ritrovo“ ist wohl einer der leckersten Italiener der Stadt, eventuell zusammen mit seinem Bruder, dem Il Casolare in Kreuzberg. Leckere grosse Pizzen, dünn und saftig, nicht so dick mit Mozzarella belegt wie in Neapel (da triefen die Pizzen ja, so feucht -aber auch schmackhaft- wie sie sind), aber grosszügig mit dem, was man bestellt hat.
  • Das Lokal ist einfach und spartanisch eingerichtet, die Wände sind gelb gestrichen und mit Graffitti übersät. Tische und Stúhe gehören der einfachen Machart an, die Decken sind löchrig wie noch nicht einmal im armen Süden – und natürlich fast alle kariert. Das Besteck kommt in einem Papiertütchen zusammen mit der Serviette und hält längerem Druck nicht wirklich stand, die Messer schneiden aber perfekt die Pizzen.
  • Die Bedienung ist eher als neutral einzustufen; Kellner und Kellnerinnen sind meiner Erfahrung nach ausnahmslos Italiener, die Deutsch fast perfekt aber wie Italiener Deutsch im Film sprechen – und es sind immer wieder andere. Ich frage mich, wo die alle herkommen, wo sie dieses Deutsch lernen. Es ist ein kleines Rätsel, wie eben auch das der verbrannten Pizzen, das das Il Ritrovo so liebenswert macht.
  • Die verbrannten PIzzen: viel istd arüber gebloggt worden. Ich rate, sie einfach höflich zurückgehen zu lassen – wenn sie denn wirklich verbrannt sind, denn etwas Schwarz muss man ja von einem Steinofen erwarten und gehört auch zum Geschmack.
  • Probiert auch einmal die anderen Gerichte, die Nicht-Pizzen: da scheint der echte Italiener im Il Ritrovo durch. Kleinere Speisen aus dem Ofen mit Beilagen, die man sich einmal ausdenken muss.
  • Bis auf die Restaurants in Italien, in Neapel, Mailand und Rom, kann ich mich nicht erinnern, so echt italienisch gegessen zu haben.